Königsfischen 2016

Am 2. Sonntag im Juli fand, wie jedes Jahr, das Königsfischen des Fischereiverein Nürnberg e.V. statt. Auch dieses Jahr war ich natürlich dabei. Aufgrund des Freitag vorher stattgefundenen Wallerhegefischens war ich ja eh schon vor Ort.
Geangelt werden durfte von 5 Uhr morgens bis 11 Uhr, also stand mein Wecker auf 4 Uhr, damit die Angel um 5 Uhr auch schon fertig ist zum auswerfen. Irgendwie hat es sich wieder ergeben, dass ich mit Ingo und Andreas beisammen saß. Die beiden hatten allerdings die Nacht am Gewässer verbracht, was mir allerdings extrem zu kalt war, ich hatte ja auch keine gescheite Jacke mit. Also hab ich mich um kurz nach 4 Uhr zu den beiden gesellt und wir haben die Angeln vorbereitet und um punkt 5 Uhr wurden die Köder mit einem platsch ins Wasser geschmissen.
Wie auch schon letztes Jahr dauerte es nicht lang und Andreas konnte die ersten Fische landen. Auch bei Ingo ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten, nur bei mir blieb es bei untermaßigen Fischen, trotz gleicher Montage, wie die beiden anderen. Aber weder die extreme Sonne noch der fehlende Fisch trübten meine Laune und so half ich von 11-12:30 Uhr beim Abwiegen der Fische aller Teilnehmer. Klaus, der 1. Kassier, tipselte alles gleich ins Netbook, so daß die Auswertung auf Knopfdruck erledigt war und nur noch zu Papier gebracht werden musste (nächstes Jahr erledigt das ein kleiner, transportabler Drucker). Während des ganzen Abwiegens und Auswerten übernahm Andreas für mich das Fotografieren und sobald das erledigt war, schnappte ich mir meine Kamera und machte weiter Fotos, denn im Rückblick muss so ein Event auch Bildlich dokumentiert werden.
Nach der Preisverleihung war der Spuk dann wieder vorbei und innerhalb einer halben Stunde löste sich die Gesellschaft auf. Es wurde angefangen aufzuräumen, aber nachdem ich schon seit freitagmorgens halb 10 in Ornbau war, zwei Nächte im Auto geschlafen hatte, das nicht sehr lange, und auch an dem Tag die ganze Zeit beschäftigt war, nahm ich mir das Recht heraus, um halb 4 den Heimweg anzutreten.
Daheim habe ich dann auch nur noch die Blumen auf dem Balkon versorgt und war duschen. Um 18 Uhr bin ich ins Bett gefallen und habe bis anderen Tag um 5 Uhr geschlafen. Ich glaub ich werde alt, aber das Wochenende war eine anstrengende und schöne Erfahrung. Und jedes Jahr fallen einem Dinge auf, die man im nächsten Jahr verbessern kann, sei es noch weitere Änderungen beim Abwiegen oder bei der Übernachtungsmöglichkeit.
Mein Dank an diesem Wochendene gilt zum einen den Mitgliedern des Vereins, für die rege Teilnahme und die schöne Stimmung. Aber speziel bei Andreas für die Unterstützung und das einspringen als Fotograf.

Info zum Beitragsbild: Den Aquarium-Anhänger kann man beim Bezirk Mittelfranken mieten.

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