Der Teufel am goldenen Riff

Der Teufel am goldenen Riff

Angelockt von vielen Presseberichten wollten auch wir das Gelbe Riff erobern. Mit einer enormen Zuversicht starteten wir in Richtung Hanstholm  / Dänemark.

Wir charterten uns die Trille II .

Kapitän Andree, ein deutscher Landsmann sagte am frühen Morgen die erste Tour ab .  „Zuviel Wind!“ Konnten wir kaum glauben da am Campingplatz sich nicht ein Zweig an den Bäumen bewegte. Morgen ist es  möglich, müssen aber damit rechnen das wir etwas eher  zurück fahren müssen weil dann wieder mehr Wind auf kommt. Am nächsten Morgen starteten wir dann in Richtung Gelbes Riff. Totale Windstille aber dafür sehr neblig. Schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn man aus dem Hafen schippert und wirklich nichts sieht und hört. Der Kapitän versicherte uns aber das sich der Nebel bald auflöst aber gleichzeitig erwähnte er auch das am Nachmittag wieder Wind auf kommt und wir wahrscheinlich die Tour etwas eher abrechen müssen. Wir Landratten dachten nur das der Kerl wohl kein Bock hat! Der Nebel löste sich dann auch wirklich auf und wir konnten unsere Pilker herab lassen. Dorsche, gab es viele allerdings nicht die erhoffte Größe.

Die Gewichte lagen immer so bei 2 –3 kg. Zwischen durch bekam ich aber einen merkwürdigen Biss den ich überhaupt nicht unterordnen konnte. Es zuckelte zwar und war sehr schwer doch Dorsch konnte das nicht sein.

Dachte schon an einer Plastiktüte!

Der Kapitän stand neben mir mit Gaff und beim ersten Sichtkontakt rief er nur :

„ Da kommt der Teufel“ Der Fisch macht keine großen Fluchten und das kurbeln ist nur so schwer weil der Seeteufel das Maul weit auf reißt und dadurch die Wasserverdrängung sehr groß ist. Mir war das egal, das es kein Riese war, denn einen Seeteufel  fängt nicht jeder Hochseeangler. Da der Teufel kein Fisch ist der jagt muß man das Glück haben genau den Köder über den Fisch zu platzieren. Der Fang ist reiner Zufall!

Wer einen Seeteufel fängt sollte sehr vorsichtig sein. Warum erklärt dieses Video .

Danach dauerte es nicht mehr lange und es kam tatsächlich  der vorhergesagte Wind auf. Die Rückfahrt war kein Zuckerschlecken!

Auch dabei hatte ich das Glück auf meiner Seite denn bis auf meinen Neffen und der Kapitän und meine Wenigkeit wurden alle Seekrank.

Petri Dank!

 

Benno Karnatz

Benno Wer ich bin ? Mit 11 Jahren hielt ich das erstemal eine Angel in der Hand hatte aber keine Ahnung wie diese benutzt wird. Hilfe bekam ich nicht denn niemand in meiner Bekanntschaft angelte. Mein Vater hatte gar kein Verständnis für dieses Hobby und seine Bemerkung: „ Dat wird doch nix!“ Das spornte nur an. Ich verbrachte meine Kindheit fortan am Wasser! Angeln das ist wie ein Beruf denn du lernst nie aus. Langsam stellten sich Erfolge ein. Ganz langsam! Probiert habe ich fast alles, konnte mich aber nie auf eine Angelart festlegen denn alle Techniken sind intresant für mich. Beruflich verschlug es mich vor 5 Jahren nach Nordjütland. Ein Angelparadies! Hier zu wohnen, das hat sehr viele Vorteile für einen Angler. Seit ich hier wohne habe ich mich auch etwas mehr im Internet bewegt und bin dabei auf fishbuddies gestossen. Internetbekantschaft funktioniert so etwas? Ja! Nicht nur Bekanntschaft, sondern auch Freunschaft. So habe ich Lany und Arne als Freunde am Wasser kennengelernt und bin sicher das wir uns noch öfter treffen werden. Eine zweite Leidenschaft habe ich noch: „ Ich koche und entwickle gern neue Fischgerichte“ Meine dritte Leidenschaft ist das knipsen mit meiner Aldi – Kamera. Diese drei Dinge kann man natürlich super verbinden. Das Ergebnis kann man manchmal im Blinker ( Anglerzeitschrift) bewundern. Aktuell in der Ausgabe 8. August. Wenn ich darf werde ich hier manchmal aktuelles aus Nordjütlnd berichten. Ich wünsche allen Freunden am Wasser viel Petri Heil! Gruß Benno

Ein Gedanke zu „Der Teufel am goldenen Riff

  • 29. Dezember 2016 um 10:44
    Permalink

    Du bist aber auch immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
    Was soll man zu den Russen sagen – sind halt Russen.
    Wer steckt schon seinen Arm bis zum Ellenbogen in ein Fischmaul.
    Die Schlundzähne sind nicht ohne, beim größeren Wels wäre die Hand nicht mehr zu gebrauchen.

    Danke fürs Teilen

    Gruß Arne

    Antwort

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