Heringsangeln

Heringsangel

Mit einer einfachen weichen Rute (zwischen 3,00 m und 3,60 m) und einer salzwasserfesten Stationerrolle, bestückt mit monofiler Schnur, damit ist der Heringsangler gut bedient.

Mit der Stärke 0,28 mm ist man auf der sicheren Seite. Eine dehnbare Schnur ist zum Vorteil, da diese vor dem Ausschlitzen der Fische schützt.

Je nach Strömung 60 – 80g

Heringe haben ein weiches Maul und schlitzen deshalb schnell aus.
Das ideale Wurfgewicht liegt zwischen 30 g und 80 g je nach Strömung und Standplatz der Heringe.
Welches Vorfach?

Die Auswahl der Paternoster ist heute sehr groß.

Es gibt zahlreiche Modelle in vielen verschiedenen Farben.

Ich habe immer je ein buntes, weißes und ein silbernes Vorfach dabei, denn auch Heringe sind manchmal komisch.

Die meisten Angler verwenden ein Paternoster mit 5 goldenen kleinen Haken und echter Fischhaut.

Man sollte immer mehrere Vorfächer dabei haben, schnell ist eines abgerissen.

.

Wenn der Hering in großen Schwärmen vor der Kai-Kante steht, ist es egal welches Heringsblei zum Einsatz kommt.

An manchen Tagen muss man die Heringe regelrecht in den Wasserschichten suchen.

Steht der Hering tief, benutze ich ein schweres trapezförmiges Blei mit 50 g – 60g.

Es muss schnell sinken und in die Nähe des Grundes kommen je nach Strömung.

Oft schwimmen die Heringe dicht unter der Wasseroberfläche.

Da ist es wichtig, dass die Bleie langsam untergehen.

Logisch ist dann nur ein leichteres Blei zu nutzen.

Nach dem Auswerfen lässt man das Blei bis auf den Grund absinken dabei lasse ich die Schnur durch meine Finger gleiten und ich kann spüren wenn das Absinken stockt weil der Köder schon genommen wurde.

Dann beginnt man mit leichtem Zupfen und zwei bis drei Kurbelumdrehungen das System einzuholen.

Alles richtig gemacht!

Durch das Hoch- und Runterziehen des Vorfaches wird dem Hering Nahrung vorgetäuscht, wodurch die Fische dann zum Anbiss verleitet werden.

Wie schnell eingekurbelt wird bestimmt der Standort der Fische.

Je höher der Hering steht , um so schneller wird gedreht!

 

Fangmenge:

Jeder muss selber entscheiden, wieviel Heringe er mit auf dem Heimweg nimmt.

Meine persönliche Menge liegt bei etwa 50 – 60 Stück. Das ist eine Stückzahl die ich gut und sicher verwerten kann.

Das langt für meinen Bedarf!

 

Was ich nicht verstehe!

Wenn hunderte von Heringen entnommen werden, im Tiefkühler landen und nach ein paar Monaten auf dem Kompost liegen weil sie einfach nicht mehr so gut schmecken.

Morgenstund hat Silber am Haken!

Frische ist doch unser Prinzip!

Benno Karnatz

Benno Wer ich bin ? Mit 11 Jahren hielt ich das erstemal eine Angel in der Hand hatte aber keine Ahnung wie diese benutzt wird. Hilfe bekam ich nicht denn niemand in meiner Bekanntschaft angelte. Mein Vater hatte gar kein Verständnis für dieses Hobby und seine Bemerkung: „ Dat wird doch nix!“ Das spornte nur an. Ich verbrachte meine Kindheit fortan am Wasser! Angeln das ist wie ein Beruf denn du lernst nie aus. Langsam stellten sich Erfolge ein. Ganz langsam! Probiert habe ich fast alles, konnte mich aber nie auf eine Angelart festlegen denn alle Techniken sind intresant für mich. Beruflich verschlug es mich vor 5 Jahren nach Nordjütland. Ein Angelparadies! Hier zu wohnen, das hat sehr viele Vorteile für einen Angler. Seit ich hier wohne habe ich mich auch etwas mehr im Internet bewegt und bin dabei auf fishbuddies gestossen. Internetbekantschaft funktioniert so etwas? Ja! Nicht nur Bekanntschaft, sondern auch Freunschaft. So habe ich Lany und Arne als Freunde am Wasser kennengelernt und bin sicher das wir uns noch öfter treffen werden. Eine zweite Leidenschaft habe ich noch: „ Ich koche und entwickle gern neue Fischgerichte“ Meine dritte Leidenschaft ist das knipsen mit meiner Aldi – Kamera. Diese drei Dinge kann man natürlich super verbinden. Das Ergebnis kann man manchmal im Blinker ( Anglerzeitschrift) bewundern. Aktuell in der Ausgabe 8. August. Wenn ich darf werde ich hier manchmal aktuelles aus Nordjütlnd berichten. Ich wünsche allen Freunden am Wasser viel Petri Heil! Gruß Benno

Ein Gedanke zu „Heringsangeln

  • 1. April 2017 um 9:08
    Permalink

    Super beschrieben und genau richtig zur Saison.
    Ich weiß nicht wie die Dänen sich verhalten aber der deutsche Angler sind für ihre Maßlosigkeit bekannt. In Norwegen habe sie dafür gesorgt, dass die Quoten eingeführt wurden und weden immernoch in aller Regelmäßigkeit beim Schmuggel von zich hundert Kilo Filet erwischt.
    Da wundert es mich nicht, dass es bei den Heringen nicht anders ist.

    Gruß Arne

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.